Truecrypt Partitionen wiederherstellen

Note to english speaking people: if you think this article could be useful for getting your data back, leave a message in the comments and I will find time to translate this article.

Hallo, mein letzter Beitrag ist ja nun schon wieder über ein Jahr her, dafür hab ich diesmal auch wieder was (hoffentlich) nützliches für euch 😉
Vor anderthalb Wochen wollte ich an meinem Laptop eine neue Partition erstellen und Windows hat sich stattdessen entschieden, die davor und dahinter liegenden Partitionen stattdessen zu löschen. Dumm nur, dass diese mit Truecrypt gesichert waren und daher von konventionellen Datenrettungsprogrammen nicht gefunden werden können (Die Partitionen haben keine generelle Header, sie sind nach dem Löschen nicht von Datenmüll zu unterscheiden).
Ich werde hier aufführen, welche Schritte ich durchgeführt habe, um wieder an meine Daten zu kommen.

Kurzer Disclaimer: Die Rettung hat bei mir funktioniert, natürlich gibt es keine Garantie, dass das bei euch auch so funktioniert. Und wenns nicht funktionieren sollte: nehmt das Backup, dass ihr hoffentlich gemacht habt (nicht so, wie ich *hüstel*) 😉 Weiterlesen

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Das Ende

Nun ist es soweit, das zu der Zeit um 1912 größte bewegliche von Menschenhand erschaffene Objekt hat seine lange Reise Richtung Meeresgrund begonnen.
Es wird noch weitere 73 Jahre dauern, bis die Titanic wieder von Menschen bewundert werden kann. Auch, wenn von der alten Eleganz nicht mehr so viel übrig ist, so ist doch immer noch zu erkennen, welchen Luxus die Passagiere an Bord zur Jungfernfahrt erleben durften.
Mit der Titanic kamen über 1500 Menschen ums Leben, ungefähr ein Drittel davon konnte geborgen und an Land bestattet werden.
Dieses Unglück hat die Seefahrt für immer verändert, Sicherheit wurde von nun an groß geschrieben.
Es ist immer sehr tragisch, wenn ein Umdenken zu mehr Sicherheit offenbar immer erst nach einer großen Tragödie stattfindet und vorher der gesunde Menschenverstand hinter den Profit gestellt wird.
Die Titanic zeigt den Menschen überdeutlich, wer das Sagen auf diesem Planeten hat: die Natur. Der Mensch wird die Natur niemals bezwingen können, es wird immer etwas geben, was Menschen sich in ihren kühnsten Träumen nicht ausmalen können.
So wurde z.B. der Leckschaden der Titanic kurz nach dem Unglück mit ca. 1,2m² berechnet. Aber die Medien konnten so ein kleines Leck nicht akzeptieren, es musste unbedingt ein 90 Meter langer Riss sein, etwas anderes hätte dieses „unsinkbare“ Schiff ja verkraftet.
Nunja, heute, 100 Jahre später, sind wir schlauer. Eine Expedition hat mittels Unterwassersonar festgestellt, dass die Leckgröße 1,18m² beträgt, die Schätzungen aus dem Jahr 1912 waren also extrem nah an der Realität. Und so zeigt die Natur: es geht. Das bis dahin größte Schiff aller Zeiten wurde durch ein verhältnismäßg kleines Leck versenkt, auch, wenn sich das keiner so richtig vorstellen konnte.
Leider zeigt sich, dass manche Menschen nicht in der Lage oder willens sind, aus Fehlern ihrer Vorfahren zu lernen. Noch immer werden riskante Unternehmungen durchgeführt, welche bei näherer Betrachtung lieber gar nicht erst gestartet worden wären. Aber es ist ja alles sicher, man hat sich ja alles überlegt. Ja, aber das ist nicht der Punkt, es geht um das, was man sich gerade nicht überlegt hat.
Eins habe ich gelernt, als ich am Meer großgeworden bin: Die Natur ist unnachgiebig und sie kennt kein Mitleid. Sie wird nicht zurückstecken, nur, weil es uns gerade nicht in den Kram passt. Der Natur ist es egal, ob da gerade ein Atomkraftwerk an der Küste Japans steht. Wenn eine Flutwelle durch ein Erdbeben entsteht, dann wird diese auch dorthin kommen. Auch, wenn das vorher niemand für möglich gehalten hätte.
Verharren wir zu dieser Zeit in einem Moment der Stille und der Demut, an den uns der Untergang der Titanic vor 100 Jahren immer wieder erinnern sollte.
Dazu ein paar Klänge von den Irish Rovers, beginnend mit „Nearer my god to thee“:

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Kollision mit Eisberg

„Eisberg direkt voraus!“
Diese Worte werden in den heutigen Tagen wohl dem ein oder anderen kalt über den Rücken laufen, jährt sich doch die Titanic-Katastrophe inzwischen zum 100. Mal und der vielzitierte Satz leitete quasi das Unglück ein.
Wie es ausgegangen ist, wissen wir inzwischen. Durch die moderne Wissenschaft werden immer mehr Geheimnisse der Titanic gelüftet. Es ist schon verblüffend, was man alles mit kleinen, ferngesteuerten Robotern alles rausfinden kann, welche in fast 4km Tiefe quasi schwerelos durch das Schiff schweben. Vor allem James Camerons Arbeit ist hier wirklich bemerkenswert, seine Dokumentation „Ghosts of the Abbyss“ ist eine wunderbare Darstellung des aktuellen Zustands vom Schiff.
Leider wird dieser zunehmends schlechter. Ist auf den alten Fotos, welche Robert Ballard nach der Entdeckung 1985 schoss, noch das Krähennest am Mast zu erkennen, so ist dieses inzwischen nicht mehr am Mast vorhanden, es ist wohl in die Ladeluke darunter gefallen.
Als ich das erste Mal von der Titanic gehört habe, habe ich mir für einen kurzen Moment gewünscht, sie würde gehoben werden können. Es wäre wirklich faszinierend, dieses Schiff an Land begehen zu können.
Aber ich musste mich schnell an den Gedanken gewöhnen, dass dies wohl niemals möglich sein wird. Das Schiff wurde von den eisenfressenden Bakterien dermaßen zersetzt und geschwächt, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit beim kleinsten Bergeversuch (egal, wie der auch aussehen mag), sofort zerbrechen und zerstört würde.
Also lassen wir die Titanic dort unten ruhen als Grabstein für alle Seelen, welche für immer auf See blieben.
Es gäbe über dieses Unglück noch so viel mehr zu schreiben, es gibt so viele Gedanken in meinem Kopf, aber alles wurde schon einmal gesagt und gehört. Besinnen wir uns einfach in dieser Zeit, zu der die Jungfernfahrt der Titanic ihr jähes Ende fand, auf einen Augenblick der Stille.

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Änderungen im Blog

So, nach langer, langer Zeit mal wieder was Neues:

  • ich hab mir eine neue Hauptplatine für meinen alten Laptop besorgt, so hab ich im Falle eines Falles noch ein Ersatzlaptop. Der MD96500 lebt also wieder 😉
  • heute hab ich spontan mal einen Mailserver auf dem Rechner hier eingerichtet, man müsste jetzt also Mailbenachrichtigungen einstellen können, bei Fehlfunktionen bitte eine Mail an die im Impressum angegebene Adresse schicken
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MD96500 der letzte Eintrag

So, meine Reise mit dem Medion MD96500 hat ein Ende. Letzte Woche blieb erst das Display aus. Nachdem ich einen neuen Inverter gekauft hatte lief es noch einmal kurz, jetzt ist aber das Mainboard hinüber.
Wenn also jemand Interesse an Einzelteilen hat, bis auf Mainboard (kaputt) und DVD-Rom (Eigenbedarf) steht alles zum Verkauf. Inverter habe ich zwei, da ich ja zum Schluss noch einen gekauft habe, dieser aber nicht das Problem war.
Ich werde den ganzen Kram auch bei Ebay einstellen, also solltet ihr nicht zu lange überlegen 😉

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Titanic Untergang 15. April 1912

Ich höre mich gerade durch Youtube, mir hats die Musik zum Film Titanic von James Cameron (1997) angetan. Dann fiel mein Blick aufs Datum: 15. April.
Heute vor 98 Jahren sank das damals größte und luxuriöseste Schiff der Zeit.
Gut, vielleicht ein wenig sentimental, aber ich gedenke heute allen Seelen, die in dieser Nacht vor 98 Jahren ihr nasses Grab am Grunde des Atlantiks fanden.
Mögen sie in Frieden ruhen.

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RTL Tanzsendung Let’s Dance Staffel 1 gesucht

Hi,
wie im Titel schon geschrieben versuche ich jetzt mal über mein Blog rauszufinden, ob die Staffel irgendjemand noch auf Video / DVD oder sonstwie hat. Würde mich über Kontakt sehr freuen.

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Für und wieder vom Kopierschutz

Aus aktuellem Anlass wollte ich mich mal wieder zu Wort melden.
In den letzten Jahren sind die Publisher von PC-Spielen nicht müde geworden, neue Kopierschutzverfahren auf die Kunden loszulassen. Alles unter dem Deckmantel, gegen Raubkopieen vorzugehen.
Da es immer noch Leute gibt, die gegen einen onlinebezogenen Kopierschutz nichts auszusetzen haben, wollte ich hier mal einige Argumente der Befürworter entkräften. Und vielleicht überlegt es sich der ein oder andere ja doch, ob er sich so ein Spiel zulegen mag.
Man hat wohl schon gemerkt, dass ich diese neuen Kopierschutzmaßnahmen der Publisher nicht wirklich gutheiße, es kann also durchaus Polemik oder Sarkasmus in diesem Beitrag drin vorkommen.
Also, dann mal los:
1. Punkt: Warum überhaupt sowas implementieren?
Seitens der Publisher wird ja sehr gerne angeführt, damit die steigende Zahl der Raubkopien eindämmen zu wollen. Ich persönlich habe da ja eine etwas andere Meinung. Mit einer Onlineaktivierung wird ein Spiel für den Gebrauchtmarkt praktisch wertlos. Wer kauft schon ein Spiel gebraucht, um dann die Meldung zu sehen: „Es tut uns leid, aber alle Aktivierungen wurden schon verbraucht“.
Oder eine Meldung, dass das Spiel schon registriert wurde und nur mit dem entsprechenden Onlineaccount spielbar ist. Den der Verkäufer leider vergessen hat, mitzuschicken…
Also, aus meiner Sicht wollen die Publisher mit einem Onlinekopierschutz nur den Gebrauchtmarkt trockenlegen.
Dies wurde auch schon vom EA Chef erwähnt.
2. Punkt:
Effektivität
Egal wohin man in der inzwischen ca. 30jährigen Geschichte der Computerspiele blickt, kopiert wurde schon immer. Natürlich haben die Spielehersteller versucht, dagegen anzugehen, aber bis jetzt ist ausnahmslos JEDER Kopierschutz geknackt worden. Bei den meisten dauerte es nur wenige Tage, der einzige Kopierschutz, der relativ lange ungeknackt blieb, ist meines Wissens nach Starforce. Dieser gräbt sich aber so tief ins System ein, dass er unter moderneren Betriebssystemen wie Vista erst aktualisiert werden muss, bevor man spielen kann.
Ein Bekannter von mir hat ähnliche Erfahrungen mit Spellforce 1 gemacht. Das Spiel an sich käme mit Windows 7 klar, der Kopierschutz aber nicht. Er musste einen Crack installieren, um sein gekauftes Spiel nutzen zu können. Kundenzufriedenheit stell ich mir anders vor.
Punkt 3:
Onlineaktivierungen
Ein recht neuer Weg, die Spiele vor dem Kopieren zu schützen. Man muss sich online beim Publisher registrieren, um sein Spiel nutzen zu können. Manchmal kann mal das Spiel so oft registrieren, wie man will, manchmal nur 3 mal, ohne Garantie auf weitere Freischaltung. Bei dem neuen Kopierschutz von UbiSoft muss man gar ständig online sein, auch, wenn das Spiel das gar nicht erfordert (Singleplayer).
Dies birgt vor allem für Sammler wie mich ein unkalkulierbares Risiko: wie lange wird das Spiel spielbar bleibem? Ich grabe gerne alte Spiele aus und spiele sie nochmal durch. Tomb Raider 1 zum Beispiel. Das Spiel ist inzwischen fast 15 Jahre alt. Wer garantiert mir denn, dass ich onlineaktivierungspflichtige Spiele in 15 Jahren noch spielen kann?
Da haben die Publisher natürlich eine Lösung parat: Wenn der Publisher pleite gehen sollte, wird ein Patch veröffentlicht, der den Schutz rauspatcht. Hört sich erstmal gut an, aber kurz drüber nachgedacht fallen einem ein paar Szenarios ein:
Nummer 1: Der Patch existiert schon.
Vorteil: Die Aussage kann eingehalten werden, im Falle eines Falles können die Käufer weiter spielen.
Nachteil: Der Käufer hat trotzdem erstmal ein DRM Spiel zu Hause und ist für die Aufbewahrung des Patches selbst verantwortlich. Geht der Rohling oder die Platte kaputt, muss man wieder ins Internet. Und ob sich dort noch Patches für alte Spiele finden lassen, sei mal dahingestellt.
Das größte Risiko wäre aus Publishersicht aber in der heutigen Zeit zu sehen. Wenn der Patch schon existiert, braucht es nur einen unzufriedenen Mitarbeiter, der diesen verbreitet, schon ist der Kopierschutz für die Katz. Aus dem Grund denke ich, ist Szenario Nummer 2 wahrscheinlicher.
Nummer 2:
Der Patch existiert noch nicht.
Vorteil: Auf Seiten des Publishers auf jeden Fall, denn da wo nichts ist, kann auch nichts geleakt werden.
Der große Nachteil ist allerdings, wenn die Firma wirklich pleite geht, muss innerhalb kürzester Zeit für alle Spiele mit diesem Kopierschutz ein Patch geschrieben werden. Wer schonmal programmiert hat wird erahnen können, wie groß der Aufwand sein dürfte, in Jahre altem Code herumzupatchen, den man vielleicht noch nichtmal selber geschrieben hat. Und der Patch muss auf Anhieb laufen, großartig nachpatchen ist nicht. Eine Veröffentlichung könnte auch schwierig werden, wo bekommt eine insolvente Firma noch Server + Anbindung her?
Also, ich denke eher das ist ein leeres Versprechen, um die Kritiker zu beruhigen.

Um das Thema fürs erste zum Abschluss zu bringen noch ein Beispiel, wie übertriebenes DRM für den Publisher zum Bumerang werden kann: Die Server von den neuen Spielen Silent Hunter 5 und Assassins Creed 2 wurden das letzte Wochenende und auch gestern heftig attackiert, so dass Käufer sich nicht anmelden und damit nicht spielen konnten. Die Kopien betraf das Problem natürlich nicht…

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MD96500 Funkempfänger Pinbelegung

Hi,
vor einiger Zeit hatte mich ein User gebeten, eine Pinbelegung zu einem Stecker zu machen, der ihm kaputtgegangen ist.
Das fragliche Bauteil ist der Funkempfänger, welcher für die Fernbedienung zuständig ist.
Das Teil ist auf dem folgenden Bild zu sehen, es ist der silberne Kasten rechts unten:
Displaybeleuchtung Kabel entfernen
Der entsprechende Anschluss auf der Hauptplatine befindet sich auf dem folgenden Bild, es ist der mit dem roten Kringel in der Mitte:
Kabel rechts entfernen
Die Pinbelegung sieht wie folgt aus:
Kabel am Display, von oben nach unten:
Braun, weiß, rot, schwarz
Kabel an der Hauptplatine von links nach rechts hat die gleiche Reihenfolge.
Wozu jeder Pin nun genau ist, das weiß ich natürlich nicht, aber ich hoffe, dass es weiterhilft 🙂
Und sorry für die lange Pause, hatte viel zu tun.

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Gegen Zensur

Heute war ich bei der Demonstration gegen das so genannte „Zugangserschwernisgesetz“, welches einfach nur ein Euphemismus für „Zensurgesetz“ ist.
Nach der Versammlung gegen 12:00 am Ziegenplatz in der Nähe der Bremer Sielwallkreuzung startete die Demonstration dann Richtung Domsheide, bog dann rechts ab, dem Straßenbahnverlauf Richtung Hauptbahnhof um dann am Hillmannplatz zu enden. Dort fand dann noch eine kleine Kundgebung statt, um die Ereignisse der letzten Wochen kurz zusammenzufassen.
Dazu gehört der Beschluss und das generelle Durchpeitschen des Zensurgesetzes sowie die Reaktion der Familienministerin von der Leyen.
Alles in allem war die Demo ganz nett, es waren ca 75 Leute dabei, allerdings braucht es noch viel, viel mehr Unterstützung in der Bevölkerung, um für ein freies Internet zu kämpfen.

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